Aus unserem Archiv

Archivar Max Koch hat alle Hände voll zu tun:

Der Schubert Chor hatte sein Vereinslokal im Lokal „Zum Schlagbaum“ Berger Straße 237
Foto: Max Koch
Bildergalerie im Archiv
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Modell der Straßenbahn Linie 10 Baujahr 1920
Foto: Max Koch
Hinweisschild aus dem „Schützenhof“ Berger Straße
Foto: Max Koch
Teile aus der Goethe-Ausstellung im Museumslädchen 1999
Foto: Max Koch
Rest der alten Wasserleitung, gefunden in der Gr. Spillingsgasse 1976
Foto: Max Koch
Apfelweingläser und Bembel aus Bornheim
Foto: Max Koch
Vereinsfahne des Kegelklubs „Astloch“
Foto: Max Koch
„Baum hoch“ mit dem Krug der Bernemer Kewegesellschaft
Foto: Max Koch
Ausschnitt aus der Fahne des Gesangvereins „Frankfurter Arion“ von 1837
Foto: Max Koch
„Faulenzer“ und Bembel vom Lokal „Malepartus“
Foto: Max Koch
Geschenk der Bornheimer Turngesellschaft an den Gesangverein „Humor“ von 1879
Foto: Max Koch
Alte Wasserflasche mit Schnappverschluß
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2 „Schöppschergläser“ handbemalt vom ehem. Chronisten Friedel Koch
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Schild der Fa. Grünewald aus der Löbersgasse heute Alt Bornheim gefunden beim Sperrmüll
Foto: Max Koch
Aus dem Nachlass des letzten Bornheimer Schultheißen Friedrich Wilhelm Rühl bis 1877, gest. 1883
Foto: Max Koch
Aus dem Nachlass des letzten Bornheimer Schultheißen Friedrich Wilhelm Rühl bis 1877, gest. 1883
Foto: Max Koch
Aus dem Nachlass des letzten Bornheimer Schultheißen Friedrich Wilhelm Rühl bis 1877, gest. 1883
Foto: Max Koch

Das Rund-um-Bild von 1825/1850

1825 stand Johann Ludwig Petsche auf dem Dach der Bornheimer Johanniskirche und fertigte ein Rund-um-Bild mit dem Titel: „Bornheim mit Umgebung“. 25 Jahre später, also 1850, vervollständigte er sein Werk. 

Bornheim war 1825 ein Dorf mit 3.000 Einwohnern und im Besitz der Freien Reichsstadt Frankfurt. Die Bornheimer waren als so genannte Beisassen Bürger minderen Rechts. Erst sieben Jahre zuvor wurde die Leibeigenschaft beseitigt. Der Bornheimer Ortsvorstand bestand aus dem Schultheiß, zwei Beigeordneten und einem fünfzehnköpfigen Gemeindeausschuss. In Preußen herrschte König Friedrich Wilhelm III. und im gleichen Jahr bestieg Ludwig I. den bayrischen Thron. In England fuhr 1825 die erste Eisenbahn der Welt und in Frankfurt wird die „Dampfschifffahrtsgesellschaft vom Rhein und Main“ gegründet. 

Petsche wohnte in Frankfurt. Er arbeitete als Organist an der Paulskirche sowie als Klavierlehrer. Er starb 1859. Ein Jahr später schenkte sein Schwiegersohn das Werk der Gemeinde Bornheim. Es hing viele Jahre im Wohnzimmer einer Familie im Umland, bis es wieder seinen Weg nach Bornheim zurückfand und dem Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim geschenkt wurde.