Das Ehepaar Stein bei einem der Babbelabende des Bürgervereins

Bürgerverein trauert um Franz Stein

Am 22. März 2018 verstarb unser Freund und hochverehrtes Ehrenmitglied Franz Stein im Alter von 85 Jahren.

Franz Stein hat sich in herausragender Weise um unseren Stadtteil Bornheim, unsere Heimatstadt Frankfurt am Main und darüber hinaus verdient gemacht. Er war bis zu seinem Ableben viele Jahrzehnte Vorstandsmitglied des Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim e. V. und hat den Verein der StadtteilHistoriker wesentlich mit geprägt.

Im Ortsbeirat 4 (Bornheim / Ostend) nahm der Sozialdemokrat die Interessen der Bürgerinnen und Bürger beherzt wahr, sechs Jahre davon als Ortsvorsteher.

Sein Herz gehörte auch der Gewerkschaft IG Metall, der er in den verschiedensten Führungspositionen angehörte. So war er viele Jahre Gesamtbetriebsratsvorsitzender der traditionsreichen Frankfurter Adlerwerke und gehörte bis zu seiner Rente der Geschäftsführung der Adlerwerke als Personalvorstand an.

In der Frankfurter SPD, dem Sozialverband VdK und zahlreichen Vereinen und Institutionen engagierte sich Franz Stein in hervorragender Weise. Für seine Verdienste wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, den Römerplaketten in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet und wurde vom Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim zum Ehrenmitglied ernannt.

Unsere Gedanken sind bei seiner Ehefrau Liselotte Stein und seiner Familie.

Wir werden unserem Freund und Ehrenmitglied Franz Stein ein ehrendes Andenken bewahren.

Bernhard E. Ochs
Vorsitzender
Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim e. V.

Die Trauerfeier mit anschliessender Beisetzung findet am Mittwoch, den 4. April 2018 um 13.30 Uhr auf dem Frankfurter Hauptfriedhof, Eckenheimer Landstraße, statt.

 

 

Die neueste Ausgabe des 'Bernemer Halblange' ist da!

Hier entlang bitte

 

 

Die Bilder der Weihnachtsausstellung sind da - hier entlang bitte

Kunst im Museumslädchen

Auch dieses Jahr ist unsere Ausstellung sehens- und die einzelnen Ausstellungsstücke kaufenswert!

Zu den Einzelheiten hier entlang bitte!

Nichts ist ernster für Fassenachter wie die Fassenacht!
Kalenderblatt Februar 2018
Foto: Sammlung Koch

Der Stadtteilkalender „Wir in Bornheim 2018“ ist da!

Der Stadtteilkalender „Wir in Bornheim 2018“ des Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim erscheint nunmehr zum zwanzigsten Mal und ist inzwischen selbst zu einem Stück liebgewordener Tradition geworden.

Das dreiköpfige Kalenderteam, bestehend aus Dieter Church, Maximilian Koch und Bernhard E. Ochs hat wieder eine interessante historische Bildauswahl zusammengestellt und erinnert in seinen Bildern an Jubiläen und historische Ereignisse aus dem „lustigen Dorf“, wie beispielsweise die erste "Dippemess" am Ratsweg vor 50 Jahren oder das 100jährige Jubiläum des rührigen "TMC Wanderfalke e.V.", aber auch bedeutende kunsthistorische Bauten wie die Heilig-Kreuz-Kirche oder der Hohe Brunnen werden zum Kalenderblatt und natürlich immer wieder Zeugnisse der Bornheimer Kneipenkultur oder ganz normale Menschen wie sie früher in unserem Bornheim den Alltag und ihre Feste erlebten.

Die Vorjahreskalender waren schnell vergriffen, da sie auch ein begehrtes Sammelobjekt sind. Der Kalender ist zum Selbstkostenpreis von € 7,- in nachfolgenden Stellen erhältlich:

Bornheim-Apotheke, Im Prüfling 21-25
Buchhandlung Naumann & Eisenbletter, Berger Straße 168
Buchhandlung Schutt, Arnsburger Straße 76
Firma Meder, Haus- und Spielwaren, Berger Straße 198
Frankfurter Volksbank eG, Berger Straße 207-209
Kaufhaus Hessen, Berger Straße 288
Stempel-Schmidt, Saalburgstraße 1
Richard Herrmann, Zeitschriften, Berger Straße 191

Ich wünsche Ihnen / Euch viel Spaß mit dem Kalender!

Ihr / Euer

Bernhard E. Ochs
Vorsitzender

Das Museumslädchen - die perfekte Kulisse für Bornheimer Vereine

Für die neue Kampagne benötigte der KV "Der Frankfurter 02" 'fetzige' Fotos. Was lag da näher als das Bornheimer Museumslädchen als Kulisse zu verwenden! Hier ein Beispiel:

Mit Spaß in die neue Saison!
Foto: Ricarda Köhler, 01.10.2017

So vergeht die Zeit

Und schon gibt es Fotos von der nun vergangenen Ausstellung ...

Informationsbroschüre Frankfurt am Main Bornheim-Ostend ist online!

Im Ortsbezirk 4 der Stadt Frankfurt am Main sind die beiden Stadtteile Bornheim und Ostend vereint, der Ortsbeirat 4 ist ihr Stadtteilparlament. Ortsvorsteher seit 2016 ist Hermann Steib.

Unter seiner Ägide ist in 2017 die aktualisierte Informationsbroschüre zu Bornheim und Ostend erschienen, mit viel Wissenswertem zum Einkaufen, Bummeln, Leben und Genießen in unseren beiden Stadtteilen: dem 'lustigen Dorf' Bornheim und dem sich rasant entwickelnden Ostend.

Viel Spaß beim Schmökern!

Der Link hierzu befindet sich hier unter dem Titelblatt:

Die Titelseite der Broschüre
Foto: mediaprint infoverlag GmbH

Die neueste Ausgabe des 'Bernemer Halblange' ist da!

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Der Bornheimer Halblange-Brunnen auf dem Marktplatz in Bornheim - die Figuren haben wieder Grund zum Strahlen!
Foto: Privat

Klares Wasser aus sauberen Brunnen

Am 26. April 2017 berichteten die Frankfurter Tageszeitungen über die Reinigungsaktion an unseren Bornheimer Brunnen: dem Hohen Brunnen sowie dem Halblange-Brunnen.

Die Auszubildenden des 3. Lehrjahres der Gebäudereiniger an der Philipp-Holzmann-Schule griffen auf Initiative des Umweltamtes und der Landesinnung des Gebäudereiniger-Handwerks zu Reinigungsmitteln und -gerätschaften und erledigten die Arbeit mit Super-Erfolg! Experten der Firma Gebäudereinigung Rüppel gaben fachliche Anweisungen und stellten sicher dass alles ordnungsgemäß ablief.

Anläßlich dieser sehr begrüßenswerten Aktion schrieb der Vorsitzende des Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim, Bernhard E. Ochs, folgende Email an die an der Aktion Beteiligten:

"Sehr geehrte Damen & Herren,

mit Freude habe ich heute den Frankfurter Tageszeitungen entnommen, dass Sie gestern in Frankfurt-Bornheim unseren "Hohen Brunnen" und den "Halblange-Brunnen“ auf der Berger Straße gereinigt haben. Dafür vorab, vielen Dank!

Die beiden Brunnen haben für uns vom „Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim e. V.“ eine große Bedeutung. Am 9. Dezember 1827 wurde der lang ersehnte Hohe Brunnen in der oberen Berger Straße als Bestandteil der kommunalen Trinkwasserversorgung den Bornheimern übergeben. Heute wo wir oft gedankenlos den Wasserhahn aufdrehen und fast unbegrenzt Trinkwasser erhalten, ist man sich der Nöte des Jahres 1827 nicht mehr bewusst.

Vor dem Brunnenbau waren die Bornheimer völlig unzureichend mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt, denn nur wenige Gehöfte hatten Tiefbrunnen. Bei der feierlichen Einweihung hielt Schultheiß Rühl, der sich nebst Gemeinderat und Beigeordneten am Hohen Brunnen in metallenen Lettern verewigen ließ, eine Rede und die Schuljugend bekam Brezeln, sowie zum Grauen heutiger Pädagogen, ein Glas Wein gereicht. 1877 wurde der Hohe Brunnen, in Erfüllung des Eingemeindungsvertrags, an die Vogelsberger-Quellwasserleitung angeschlossen.

Der Entwurf des obeliskförmigen Brunnen aus Mainsandstein stammt von dem Frankfurter Wasser-, Wege- und Brückenbauinspektor Philipp Jacob Hoffmann und dem Stadtbaumeister Johann Georg Christian Hess. Philipp Jacob Hoffmann ist der Vater von Heinrich Hoffmann, dem Arzt und Leiter der „Irrenanstalt am Affenstein“, der weltweit als Autor des Struwwelpeters bekannt wurde. Und auch Heinrich Hoffmann hatte eine Beziehung zu Bornheim, er war hier zeitweise als Armenarzt tätig und versorgte kostenfrei mittellose und bedürftige Kranke.

Der in unserem Frankfurter Dialekt bezeichnete „Bernemer Halblange-Brunnen“ des Bildhauers Edwin Hüller hat für unseren Verein eine ganz besondere Bedeutung. 1997 haben sich die Mitglieder des 1890 gegründeten „Bürgerverein“ und dem „Förderkreis“ zusammengetan um die Geschichte Bornheims zu erforschen, bewahren und weiterzugeben. Der Förderkreis entstand als Bürgerinitiative, weil die Bornheimer den 1980 aufgestellten ungeliebten Brunnen am Marktplatz, den sie als Hundeklo und Zinksarg bezeichneten, durch einen Brunnen ihrer Wahl ersetzt haben wollten. Nach Aktionen und Spendensammlungen bekamen sie dann ihren „Halblange-Brunnen“, dessen tanzende Figuren mehr dem Charakter des „lustigen Dorfes“ entsprechen.Soweit eine kleine geschichtliche Exkursion zu den beiden von allen Bornheimerinnen & Bornheimern (außer den Schmierfinken & Sprayern) geliebten Brunnen.

Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal recht herzlich im Namen des Vorstandes des Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim für Ihre fachmännische/fachfrauische Reinigung unserer Brunnen und vor allem die geniale Idee bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard E. Ochs

Vorsitzender Bürgerverein & Förderkreis historisches Bornheim e. V.

Ehrenvorsitzender Vereinsring Bornheim"

Fleissige Biene in Bornheim mit Plane des BuFhB:
die rote APE des Vorsitzenden Bernhard E. Ochs
Foto: Ricarda Köhler

Die StadtteilHistoriker und die Biene sind am 21. Mai dabei!

Am Tag der "Bornheimer Vereine" am Sonntag dem 21. Mai 2017, 10.00 - 18.00 Uhr, wird auch der Bürgerverein und Förderkreis Bornheim vertreten sein. Für die StadtteilHistoriker wirbt der ferrarirote Ape mit der Plane des Vereins am Bornheimer Uhrtürmchen.
Ape ist das italienische Wort für Biene. Doch keine Angst: Gestochen wird kein Besucher, nur für Bornheim eingesummt.

Mickey Bohnacker: noch immer mit der Kamera
Foto: privat

Mickey Bohnacker: Ein Bornheimer Original ist tot

Am 28. Februar 2017 verstarb der Bornheimer Fotograf Mickey Bohnacker im Alter von 88 Jahren.

Der 1928 in Frankfurt geborene Bohnacker war gelernter Feinmechaniker, dessen fotografisches Talent nach dem Krieg von einem amerikanischen Armeefotografen entdeckt wurde. Er fing an mit kleinen Aufträgen der Zeitung „Occupation Chronicle“, die vor allem mit Kaffee und Schokolade entgolten wurden. Im Laufe der Jahrzehnte seines Wirkens lichtete er internationale Größen ab wie General Dwight D. Eisenhower, Elvis Presley, die Beatles, Cassius Clay und Jayne Mansfield. Wie er selber immer sagte: „Nie als Paparazzo, sondern meist als Freund.“ Aber auch stadtbekannte Kriminalfälle wie den Nitribitt-Prozess oder die Bornheimer Korbmacherbande mit Bandenchef Henry Jäger wurden von ihm fotografisch verewigt.

„Er dachte immer an seine Abnehmer in den Redaktionen und überlegte sich wie er einen etwas anderen Blick auf die Dinge anbieten konnte um deren Interesse zu wecken. Berühmt ist seine Inszenierung der Circus-Ankündigung mit einem Kamel, das an einer Parkuhr festgebunden ist und neben dem ein Polizist einen Strafzettel schreibt. Denn die üblichen Fotos von Circus-Affen wollte doch keiner mehr sehen, meinte er. Im Alter musste Bohnacker mit geringen Mitteln auskommen, da er mit seinem Ersparten für die Pflegekosten seiner Mutter aufgekommen war“, so Werner D`Inka, Vorsitzender des Frankfurter PresseClubs.

„Mit dem nur 152-cm-großen Mickey Bohnacker habe ich einige Gläschen in Bernemer Traditionskneipen gelehrt und dabei in Bornheimer Geschichte(n) geschwelgt. Nun ist eine Fotografenlegende von uns gegangen, an die wir uns noch lange erinnern werden“, so Bernhard E. Ochs.

Die Trauerfeier / Beerdigung findet am Freitag, den 17. März 2017 um 13.30 Uhr auf dem Bornheimer Friedhof statt.

Martin Gerhardt, Stadtältester
Foto: Stadt Frankfurt

Martin Gerhardt: Stadtältester und absoluter Rekordhalter im Römer

Unser Vereinsmitglied Martin Gerhardt (70) wurde Ende 2016 von der Stadtverordnetenversammlung zum Stadtältesten ernannt.

Sein politisches Wirken im Frankfurter Römer begann 1972, als er für die CDU-Fraktion in die Stadtverordnetenversammlung einzog und insgesamt 44 Jahre ohne Unterbrechung als Stadtverordneter aktiv war. 3 Jahrzehnte lang war er sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und hat sich mit unermüdlichem Engagement für die Interessen der Sportlerinnen und Sportler in Frankfurt eingesetzt. Ob es um die Sportfördermittel, die Entwicklung von Sport-Leitlinien oder um das Frankfurter Bäderkonzept ging, mit seiner Arbeit hat er maßgeblich zum Erhalt und Ausbau eines attraktiven Sportangebotes in unserer Stadt beigetragen.

Daneben ist er in unzähligen weiteren Gremien der Stadt tätig gewesen, beispielsweise im Grundstücksausschuss, in dem er den Ausschussvorsitz hatte, im Ältestenausschuss, im Haupt- und Finanzausschuss, im Wirtschaftsausschuss oder im Personal- und Organisationsausschuss der Stadtverordnetenversammlung.

Darüber hinaus war Martin Gerhardt auch fast ebenso lang Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bornheim und in zahlreichen Bornheimer Vereinen tätig.

Stadtverordnetenvorsteher Stefan Siegler charakterisierte ihn wie folgt: „Martin Gerhardt besitzt eine Eigenschaft die heutzutage mancher an Politikern für unorthodox halten mag: Er hat es immer abgelehnt, im Rampenlicht zu stehen, und verkörperte in seiner parlamentarischen Arbeit mit seiner ruhigen und sachlichen Art gewissermaßen den Gegenentwurf zum politischen Selbstdarsteller. Eitelkeit war ihm ein Gräuel, der Dienst am Bürger aber immer eine Verpflichtung.“ Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde er mit den Römerplaketten in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet

Der Bürgerverein und Förderkreis historisches Bornheim ist stolz auf den „Bernemer Bub“, der es sich nicht nehmen lässt jeden Samstag auf dem Bornheimer Wochenmarkt „Hof zu halten“.

Auch Archivar Max Koch und seine unermüdliche Arbeit als Gedächtnis Bornheims werden in dem Film gewürdigt.
Foto: Privat

Neues Stadtteilvideo der Stadt Frankfurt:
Bornheim - die Welt in einem Viertel

Unter dem Titel 'Bornheim - die Welt in einem Viertel' stellt die Stadt Frankfurt auf ihrer Homepage unter der Rubrik 'Leben in Frankfurt' und der Kategorie 'Frankfurt in Bild und Ton' den Stadtteil Bornheim in ihrem Video vor, hier kann man es ansehen.

Anschaulich werden darin die Vorzüge von Bornheim geschildert und einige unserer Bekannten äußern sich zu dem speziellen Bornheimer Lebensgefühl.

Fazit: In Bornheim daheim, in der Welt zuhause. Sehr sehenswert!